Info zur EN 659:2003 + A1:2008
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Mit Einführung der EN 659:2003 + A1:2008 / DIN EN 659:2008 (Feuerwehrschutzhandschuhe)
wurde die EN 659:2003-10 abgelöst. Die Änderung betrifft in der Hauptsache das Prüfverfahren der Strahlungswärme.

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Bei der entsprechenden Prüfung muss das Material für RHTI24 mindestens eine Zeit von 22s erreichen.
NEU:
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Bei der entsprechenden Prüfung muss das Material für RHTI24 mindestens 20s sein und kein Einzelwert darf kleiner als 18s sein.
Erläuterung: RHTI = Radiant Heat Transfer Index = benötigte Zeit, um die Innenseite einer Materialprobe bei einer Ausgangstemperatur von 20°C mit einer vorgegebenen
Wärmestromdichte von 40 KW/m² auf 24°C zu erhöhen.
Die nicht deutschsprachige Ausgabe der EN 659:2003-10 hatte unter diesem Punkt immer schon die 18s als Grenzwert angegeben, während die deutschsprachige Version 22s als Grenzwert ausgewiesen hat. EN 659:2003-10 war also nicht gleich En 659:2003-10.
Wer bei einer Neuanschaffung von Feuerwehrhandschuhen Wert auf eine gute, thermische Isolierung legt, sollte darauf achten, wo die Handschuhe produziert, bzw. zertifiziert wurden.
Im Zweifelsfall den RHTI - Wert erfragen. Sind die Feuerwehrhandschuhe bereits nach
EN 659:2003 + A1:2008 zertifiziert, sind die Handschuhe u.U. bereits mit einem dünneren Isolationsfutter ausgestattet.
Wichtig: Aufgrund der Reduzierung des RHT - Wertes von 22s auf 18s ist keine Nachprüfung oder Neuzertifizierung notwendig.








