SEIZ XF C: WENN ES AUF HUNDERTSTELL ANKOMMT

Etwas verrückt muss man schon sein, um freiwillig in Schutzausrüstung und mit Atemschutzgerät Leistungssport zu betreiben. Pascal Dülge tut dies mit Begeisterung. Als SEIZ-Fighter nimmt er an Feuerwehrwettkämpfen wie der Firefighter Combat Challenge, der Toughest Firefighter Alive oder der EurOPAs Challenge teil. Die Wettkämpfe beinhalten feuerwehrsportliche Disziplinen, bei denen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und ein eiserner Wille gefragt sind.

Pascal Dülge ist Brandmeister bei der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg und hat vor einigen Jahren seinen Beruf zum Hobby gemacht. Längst ist er eine feste Größe des internationalen Feuerwehrsports. Acht bis zehn Wettkämpfe bestreitet er in einer Saison. Neben Veranstaltungen in Deutschland sind auch Challenges in Polen, Frankreich und Amerika fix in Dülges Terminplan eingetragen. Bei den Weltmeisterschaften der Firefighter Combat Challenge in Montgomery, Hauptstadt des US-Bundesstaates Alabama, zeigte sich der deutsche Feuerwehrmann 2016 in Bestform. In einer Zeit von 1:26,09 Minuten absolvierte er die anspruchsvolle Strecke, der sich 350 Wettkämpfer aus aller Welt stellten.

Die Firefighter Combat Challenge
Gestartet wird bei der Firefighter Combat Challenge auf zwei Bahnen, vor einem drei Etagen hohen Turm. Diesen laufen die beiden Starter nach oben und schultern dabei ein 19 Kilo schweres Schlauchpaket. Oben angekommen wird dieses abgelegt und mit dem Hochziehen eines weiteren, am Turm befestigten Schlauchpakets begonnen. Hierbei handelte sich Pascal Dülge bei der Weltmeisterschaft zwei Strafsekunden ein, da der Schlauch aus der dafür vorgesehenen Kiste fiel.
Beim Herunterlaufen des Turms ist wichtig, dass jede einzelne Stufe genommen wird. Ein Gewicht von 72 Kilogramm mit dem Vorschlaghammer 1,5 Meter weit nach hinten zu schlagen, ist die nächste Station des Parcours. Von der Hammerschlagmaschine geht es nahtlos weiter zum 43 Meter Slalomlauf. Am Ende angekommen, nehmen die Sportler ein Strahlrohr samt einem mit Wasser gefüllten Schlauch auf, ziehen diesen 23 Meter aus und schießen am Ende ein Ziel ab. Für die abschließende Disziplin müssen die letzten Kräfte aktiviert werden, um den 85 Kilogramm schweren Dummy 30 Meter weit, rückwärts laufend, ins Ziel zu ziehen.

Was entscheidend ist
So lange es in etwa gedauert hat, um den letzten Abschnitt zu lesen, so lange benötigte Pascal Dülge für die Bewältigung all dieser Stationen. Und das in voller Schutzausrüstung mit angeschlossenem Atemschutzgerät und ohne Unterbrechung. Neben einer körperlichen Fitness und der richtigen Technik, spielt auch die Ausrüstung eine entscheidende Rolle. Der Neubrandenburger geht mit dem SEIZ XF C an den Start, der durch seine weiche Elchleder-Innenhand einen festen Griff und ein hervorragendes Tastgefühl bietet. „Um das Geländer des Turms, das Seil des Schlauchpakets, den Vorschlaghammer, das Stahlrohr und den Dummy zu greifen, ist es wichtig, den perfekten Handschuh zu haben. Für mich ist das der SEIZ XF C“, so Dülge. Zurecht können die Feuerwehrwettkämpfe als die härtesten zwei Minuten im Sport bezeichnet werden. Grundgedanke der Firefighter Challenges und dem damit verbundenen Training ist es, die Feuerwehrmänner und -frauen für den Ernstfall fit zu halten. Training für die Wettkämpfe ist zeitgleich Vorbereitung auf den Einsatz. Schließlich kann nicht genug trainiert werden, um Menschenleben zu retten. Fünf bis sechs Mal die Woche verbringt Dülge mit eisernem Training. Ein Feuerwehrmann, bei dem man im Notfall in den besten Händen ist. Ein Mann, bei dem sich die Wettkampf-Konkurrenz warm anziehen muss und der sagt: „Ich möchte zu den 10 Besten der Welt gehören.“

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel
XF C XF C
Inhalt 1 Paar
103,41 €